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Illegale Downloads aus dem Internet
Für die Einen ist es eine Normalität, für die Anderen ist es ein Skandal. Jährlich entstehen Schäden in Höhe von mehreren Millionen. Immer mehr Menschen überall in der Welt „saugen“( Umgangsprache für downloaden ) Dateien aus dem Internet und stellen eigene Dateien online. Mittlerweile kann man sich ohne größere Umstände Musik, Videos, Bilder, Magazine, Computerspiele und sogar Fernsehserien oder Filme herunterladen. Vor allem immer mehr Jugendliche fangen schon früh damit an. Kinder im Alter von 14 Jahren downloaden sich Musik ohne über die weiteren Folgen nachzudenken. Für sie ist es nur ein Klick, doch für die Industrie entstehen schwere Schäden. Um nur ein paar dieser Schäden aufzuzählen finde ich diese Kette sehr passend. In folgendem Beispiel nehmen wir an, dass es sich um eine neu veröffentliche Musik CD handelt: Erst werden viele Downloads gestartet => Die meisten Menschen haben diese CD schon und werden sie sich nicht im Laden kaufen => Die CD wird irgendwann ( nicht oft verkauft ) aus dem Sortiment genommen => Die Preise der nächsten CDs werden höher um die versäumten Kosten zu Decken => Niemand ist bereit, noch mehr Geld für eine CD zu bezahlen => Die Preise werden weiter erhöht. Wie sie bereits jetzt schon erkannt haben, führen illegale Downloads zum totalen Zusammenbruch der Industrie. Jeder, der jetzt im Internet downloadet, schadet im Endeffekt keinem anderen als SICH SELBER! Programme wie Kaaza, Emule, BitTorrent, und wie sie alle heißen gehören meiner Ansicht nach verboten. Es kann nicht angehen das Jugendliche durch ihr Unwissen und ihre Ignoranz, das gesamte System der sozialen Marktwirtschaft boykottieren und schließlich zum Ende bringen. Gott sei Dank haben Konzerne schnell reagiert und als Alternative zum illegalen Download den legalen Download eingeführt. Musicload.de geht mit gutem Beispiel voran. Hier kann man gegen Spottpreise Lieder oder ganze Alben runterladen. Möglich gemacht wird das Ganze so billig, da weder Transport- noch Verpackungskosten anfallen. Günstige Anbieter sind schon der erster Schritt, doch meiner Ansicht nach kann dieses massive Problem nur durch knallharte Verfolgung und noch härtere Bestrafung der Raubkopierer gelöst werden.
Autor: Steffen Waadt
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- Publiziert:
- 08.05.2006 / 13:15
- Kategorie:
- Internet
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