« Tagesgeld und Tagesgeldkonto | Home | Handy Flatrates im Preisvergleich »

Festgeld als Alternative zum Sparbuch

Der Anleger des 21. Jahrhunderts sieht sich konfrontiert mit einer nahe unüberschaubaren Anzahl von Anlageoptionen. Nicht nur die Vielfalt der Produkte ist beeindruckend. Aktien, Fonds, Anleihen und Zertifikate existieren zu Genüge. Auch die Komplexität vieler neuer Produkte hat in den letzten Jahren eine neue Dimension erreicht. Für Anleger, die das Marktgeschehen aktiv zu verfolgen bereit sind, stellen diese Entwicklungen eine echte Bereicherung dar. Diejenigen aber, die sich für Finanzen und Co. Nur am Rande interessieren und nicht gewillt sind, laufend die Marktberichte zu verfolgen, fühlen sich mit der neuen Produktvielfalt schnell überfordert. Anleger, die neben einem Höchstmaß an Transparenz auch einen sehr hohen Sicherheitslevel für ihre Kapitalanlagen erstreben, sind daher nach wie vor in den ganz klassischen Sparformen investiert. Auf Sparbüchern in der Bundesrepublik schlummern Milliardenbeträge sanft vor sich hin.
Eine attraktive Alternative zu dieser Form der Anlage stellt das so genannte Festgeld dar. Bei einem solchen Geschäft vereinbart der Anleger mit seinem Kreditinstitut, dass er über eine bestimmte Summe über einen vorab festgelegten Zeitraum nicht verfügen wird. Die Bank sperrt daraufhin den entsprechenden Betrag auf dem Konto und gewährt dem Einlagenbesitzer im Gegenzug einen im Vergleich zu den täglich verfügbaren Einlagen auf dem Sparbuch deutlich erhöhten Zinssatz. Als Faustformel gilt, dass mit dem Zeitraum, den der Anleger als Horizont wählt, auch der Zinssatz steigt. Dies jedoch nur bis zu einem gewissen Grad, denn da die Festgeld Zinsen für die gesamte Anlagedauer festgeschrieben sind, müssen Banken bei Anlagedauern von mehr als drei Jahren das Risiko einer stärkeren allgemeinen Zinssenkung durch niedrigere Zinsen auf das Festgeld ausgleichen.
Bei der Anlage in Festgeld stehen das Datum der Kapitalrückzahlung sowie der Zinsertrag bereits am Tage des Geschäftsabschlusses fest. Hinsichtlich der Transparenz ist Festgeld also durchaus mit dem klassischen Sparbuch zu vergleichen. Wählt der Sparer ein Institut aus, das dem Einlagensicherungsfonds angehört, sind die Einlagen selbst bei einer Schieflage der Bank nicht gefährdet. Festgeld eignet sich folglich sehr gut für Anleger, die kein Risiko eingehen möchten und dennoch attraktive Renditen erwirtschaften wollen. Ein Vergleich der einzelnen Konditionen verschiedener Anbieter kann sich lohnen, um das aktuell beste Angebot am Markt zu ergattern.


über diesen Eintrag