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Aktien oder Investmentfonds – welche Anlageform ist Besser?

Aufstieg und Fall einer Aktie kann nicht besser beschrieben werden als an unserer „Volksaktie“ Telekom, die am 18.11.2006 ihr 10-jähriges Börsenjubiläum feierte.
Manfred Krug und Millionen anderer Bundesbürger gingen mit an die Börse zu 28 DM also 14,32 €. Der DAX stand damals bei ca. 2.600 Punkten. Beim zweite Börsengang 1999 verlangte die Telekom schon 29,50 €. DAX bei ca.5.200 Punkten.

Die Aktien fanden reißenden Absatz, bis der Kurs im Frühjahr 2000 über die 100 € Marke kletterte (DAX ca. 8.000 Punkten). Durch diesen unglaublichen Preisanstieg stieg die Anzahl der Aktionäre von 3,8 Mio. in 1996 auf 4,5 Mio. in 1998. Im Jahre 2000 wo der Börsenhype seinen Höhepunkt gefunden hatte, besaß fast jeder 10. Deutsche Aktien.

Im Juni 2000 (DAX: 7.200) wurden noch die 3. Tranche der Telekom zu 66,50 € auf den Markt gebracht. Im September 2001 (DAX: 3.600) rutschte der Kurs erstmalig unter den Ausgabepreis des ersten Börsenganges. Im Juni 2002 (DAX: 2.600) sogar unter die magische Marke von 10 €! Heute bewegt sich die Telekomaktie zwischen 12 und 13 €. Was für ein dramatischer Wertverlust. Der DAX steht aber mittlerweile bei über 6.400 Punkten. Daran ist zu erkennen, wie schwer es ist mit Einzelaktien gute Renditen zu erwirtschaften.

Wer sich mit Wirtschaft und Politik auskennt, Zeit und Muße hat, der kann viel Geld mit Aktien verdienen.

Wer dagegen etwas mehr Sicherheit gepaart mit einer guten Rendite sucht, dem sein Fonds Vergleich empfohlen. Da diese je nach Struktur auch in Aktien investieren, diese jedoch bei negativen Anzeichen verkaufen. Fonds investieren zudem in unterschiedliche Werte zwecks Risikostreuung.

Gute Investmentfonds habe eine Historie die belegt wie der Verlauf in guten wie in schlechten Börsenzeiten war. Sollte der Fonds noch nicht über eine entsprechende Historie verfügen, schauen Sie die Historie des Managements an. Diese Daten sind wohl die wichtigsten.

Professionelle Beratung von einem unabhängigen Finanzdienstleister ist auf jeden Fall ratsam. Ihr Hausbanker hat nur die eigenen Produkte und muss häufig noch ganz bestimmte Produkte als Vorgabe vermitteln. Da kann es schon zu Interessenkonflikten kommen.

Autor: Robert Jacobi


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